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    Gebrochen Stark

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Gebrochen Stark

Im Rahmen des Projekts „Kapot Sterk“ haben wir innerhalb von drei Wochen 17 Workshops an neun verschiedenen Schulen durchgeführt. Im Mai folgen über 20 weitere Workshops an zwölf verschiedenen Schulen.

Letztes Jahr habe ich mich für dieses wirkungsvolle Projekt angemeldet, das von der Gemeinde Lansingerland initiiert und konzipiert und vom RIEC (Regionales Informations- und Kompetenzzentrum) mitfinanziert wird. Dieses regionale Informations- und Kompetenzzentrum konzentriert sich auf die Bekämpfung von Kriminalität, die untergräbt. Im Rahmen des Projekts „Kapot Sterk“ werden für jede Schule vier Workshops konzipiert, die auf die Probleme des jeweiligen Viertels, der Schule und sogar der Klasse zugeschnitten sind. In diesen Workshops erhalten junge Menschen Informationen zu verschiedenen relevanten Themen, wie etwa Versuchungen widerstehen, Resilienz entwickeln und die Macht, eigene Entscheidungen zu treffen. Dieses Projekt macht Kinder widerstandsfähiger gegen die Versuchungen von Kriminalität, die untergräbt (Drogenkriminalität). Kapot Sterk möchte Kindern der 7. und 8. Klasse – während sie sich auf die weiterführende Schule vorbereiten – zeigen und beibringen, dass es mehr Wege zum Erfolg gibt als nur kriminelle Aktivitäten und schnelles Geld.

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Der erste Workshop wird vom Bureau Halt (zur Prävention und Bestrafung von Jugendkriminalität) geleitet und konzentriert sich hauptsächlich auf den Umgang mit Gruppenzwang. Der zweite Workshop zeigt ein speziell produziertes Video mit Schulkindern aus der Umgebung, kommentiert von der Jugendstrafverteidigerin Julia Mekkes, die die strafrechtlichen Folgen von Dingen wie Sexting und Paketzustellung thematisiert. Der dritte Workshop ist ein Fluchtspiel für den Klassenraum, das sich auf die in den ersten beiden Workshops besprochenen Punkte konzentriert und bei dem die Kinder zusammenarbeiten müssen, um zu entkommen. Ich werde den vierten Workshop leiten, in dem es darum geht, selbstbewusst zu sein, um bei Bedarf buchstäblich Kraft zu tanken, und wie man aus einer wachstumsorientierten Denkweise heraus besser zusammenarbeiten kann.

Vor jedem Workshop besteht die Möglichkeit, mit der Lehrkraft alle für den Unterricht relevanten Themen zu besprechen. Dazu gehören beispielsweise Mobbing, Gruppenzwang, eskalierende Auseinandersetzungen und die Aufforderung einiger Kinder, Pakete auszuliefern.

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Um die Aufmerksamkeit der Kinder sofort zu gewinnen, beginnt mein Workshop mit einer dynamischen Freestyle-Basketball-Show als Einführung und dem Potenzial des Sports im Leben der Menschen. Dies zeigt den Kindern sofort die Möglichkeiten des Basketballs und motiviert und inspiriert sie zum Mitmachen. Zu Beginn wähle ich immer einige Kinder aus, die anfällig für Versuchungen sind, und behalte sie während der gesamten Stunde bei mir. Ich schenke ihnen besondere Aufmerksamkeit und lasse sie gleichzeitig schwierige Entscheidungen treffen. Der Workshop dauert zwei Stunden. Durch verschiedene Übungen lernen die Kinder, sich zu behaupten und sich der Bedrohung bewusst zu werden, die eine Gruppe für einen Einzelnen darstellen kann. Wir schließen den Workshop mit Statements der Schüler selbst, der Lehrer, der Gemeinde Lansingerland und mir ab. Ziel dieser Übung ist es, den Kindern beizubringen, offen für andere Perspektiven und Meinungen zu sein und den Argumenten anderer zuzuhören, ohne zu versuchen, sich gegenseitig zu überzeugen. Schließlich lernen sie, dass es in Ordnung ist, die eigene Meinung aufgrund guter Argumente anderer anzupassen, denn das ist etwas anderes als „Widerspruch“. Gruppenzwang kann auch positiv und nicht nur negativ sein.

Workshop für die Grundschule x Basketball-Showcase

Um zu veranschaulichen, wie wirkungsvoll dieses Projekt ist, möchte ich Ihnen zwei kurze Erfolgsgeschichten vorstellen.

1) Die erste Geschichte handelt von einem elfjährigen Jungen. Sowohl die Eltern als auch die Schule äußerten zunächst das Gefühl, die Kontrolle über den Jungen verloren zu haben, da er offenbar bereits in einen kriminellen Kreis geraten war. Nach dem Workshop erhielt ich die ermutigende Nachricht von der Schule, dass der Workshop einen enorm positiven Effekt auf das Verhalten des Jungen gehabt hatte. Sie wollten diese positive Veränderung aufrechterhalten, indem sie ihm ein Einzelprogramm mit Showcase Basketball anboten.

2) Die zweite Geschichte handelt von einem Jungen in der achten Klasse, der zu Beginn des Schuljahres in den falschen Freundeskreis gerät. Er überschreitet die Grenzen und zeigt zunehmend unangemessenes Verhalten. Dank des Kapot Sterk-Workshops hat dieser Junge andere Entscheidungen getroffen und neue, positive Freundschaften geschlossen.

Die Wirkung dieses Projekts ist daher enorm. Dies ist nur der Anfang von vielen weiteren Kommunen, die wir mit diesem Projekt unterstützen werden, damit möglichst viele Kinder selbstbewusst den Übergang in die weiterführende Schule meistern können.

Showcase-Basketball-Workshops für die Grundschule

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